"Versuchen wir's! "

Er war jemand, der viele Wege beschritt und bis zur Selbstaufgabe verfolgte: Satprem, mit bürgerlichem Namen Bernard Enginger. Was anfänglich als Flucht erscheinen mag war eine zutiefst aufrichtige Suche, durch die ihn das Göttliche Bewusstsein führte, gleich einer Erschütterung bis in den innersten Wesenskern. Dieses Aufbrechen des ganzen Wesens einschließlich des Körperlichen und seiner eingeborenen Trägheit scheint eine der Vorbedingungen zu sein für die Supramentale Transformation. 

Und so war es nicht verwunderlich, dass er letztlich bei jenen ankam, wo er finden durfte.

Im Lauf der Jahre wurde er zu Mutters Schüler und Vertrautem, begleitete sie bis zu ihrer eigenen Verwirklichung und zeichnete die Berichte während ihres unermüdlichen transformativen Ringens und ihre Erkenntnisse fast 15 Jahre lang auf. Daraus entstand die sogenannte "Agenda", Zündstoff für die althergebrachten yogischen Wege.  Etwas vollkommen Neues, nie Dagewesenes in diesem Ausmaß macht Angst und bedroht herkömmliche Herrschafts-strukturen.  

Nach Mutters Weggang zog sich Satprem zurück und stürzte sich selbst in das langwierige und phantastische Abenteuer der Transformation des eigenen Körpers. 2007 verließ er seinen Körper.  

 

 

"Der Evolution ist die Kunst zu eigen, sich des Schlechten ebenso zu bedienen wie des Guten: Alles dient zum Vorwärtsgehen, die schlimmsten Katastrophen sind ihre besten Anlässe für Erfindungen und Entdeckungen (Ent-deckungen). Alles Verneinende und Widerstrebende wird ebenso ihren Ofen heizen wie ihre Propheten." (aus "Evolution II") 

 

"Das ist vielleicht gerade die Gnade unserer Zeit, unseres Jahrhunderts, unseres ... (die Gnade unseres Schreckens, könnte man sagen): Wr haben einen so fürchterlichen Punkt erreicht, dass wir eine Chance haben, dass es brechen wird und wir daraus auftauchen. Nicht durch ihre Bomben – all das ist noch der Triumph des alten Todes – nein, aber dass etwas im Bewusstsein der Welt BRICHT. Vielleicht ist das die Gnade dieser schrecklichen Epoche. 

Früher war der Schrecken schön retuschiert, er war in schöne Literatur gekleidet, in schöne Religion, schöne spirituelle Dinge. Er war vergoldet und annehmbar – jetzt ist er nackt. Das ist auch eine Gnade, man kann sich nicht mehr täuschen. Eine ganze Illusion, die niemand mehr haben kann; all das ist weggefallen. Das sind begnadete Augenblicke, eben weil die Illusion großenteils zerplatzt ist." (aus "Leben ohne Tod", S. 178, 179)

 

 

 

 

 


 

"... es geht nicht darum, einen mit wunderbaren und strahlenden Kräften begabten Geist hervorzubringen, diesem Körper ein höheres Gesetz als das seinige aufzuzwingen, nicht einmal, die Physis bis an den äußersten Grad ihrer Verfeinerung zu treiben, sondern eine neue physische Natur zu schaffen, aber dennoch ausgehend von unserem Körper; diesem armen, hinfälligen animalischen Körper; denn er ist unsere Basis, unser Instrument der Evolution.

Das neue Wesen wird nicht vorgefertigt vom Himmel fallen: Wir müssen es bauen! Wir müssen in unserer Substanz den Schlüssel für die eigene Transmutation finden, das Geheimnis aller Geheimnisse, im unendlich Kleinen, in der kleinsten Zelle." (aus: "Der Sonnenweg", S. 180)

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